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Charkiw. Chronik des Angriffs auf die Stadt, der 70. Tag (04.05.2022)

Zehn Wochen dauern die moskowitischen Angriffe auf die Stadt. Zehn Wochen lang befindet sich Charkiw unter Beschuss. Man kann diese zehn Wochen, d.h. fast ein Fünftel eines Jahres, als eine Art erstes Jubiläum bezeichnen. Es gab keinen einzigen Tag, wo es keinen Beschuss gab. Im Vergleich zu den vorigen Wochen ist es jetzt ruhig. Das, was jetzt die Charkiwer meistens hören, ist die gute Arbeit unserer Verteidiger.


Charkiw. Chronik des Angriffs auf die Stadt, der 53. Tag (17.04.2022)

Noch ein schwieriger Tag für die Stadt und ihre Einwohner. Einerseits war der Beschuss weniger intensiv, dafür aber andererseits perfider und unberechenbarer. Heute gibt es wieder viele Tote und Verletzte. Es gibt auch erfreuliche Nachrichten: das Denkmal für den blutigen UdSSR-Marschall Zhukow ist abgebaut. Es gibt auch etwas Positives von der Charkiwer Front.



Charkiw. Chronik des Angriffs auf die Stadt, der 51. Tag (15.04.2022)

Merkwürdigerweise war die Beschussintensität an diesem Tag geringer, dafür die Geographie breiter. Am Morgen wurden der Park Sarzhyn Jar und einige Einfamilienhäuser in der Nähe beschossen. Sonst bleiben die Beschussziele dieselben – Saltiwka, Zhukowski-Siedlung, Pjatychatky, Oleksjiwka, Pawlowe Pole, Horizont und Traktorwerk.


Charkiw. Chronik des Angriffs auf die Stadt, der 50. Tag (14.04.2022)

Seit 50 Tagen bereits hält Charkiw die Abwehr gegen die moskowiten. Quantitativ ist der raschistische Beschuss seltener geworden, und die Lautstärke ist über verschiedene Stadtteile ungleichmäßig verteilt. Es herrscht Frühling in der Stadt: sie wird in Ordnung gebracht und geschmückt.